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Deutschlands bestes Fohlen

Alles über das Championat
von Lienen
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     Duft von Glanzspray erfüllt die Luft,
strahlende Equiden schreiten über den Platz...
Willkommen beim Fohlenchampionat der Extraklasse!
 

Die Nationalhymne war verklungen, vier- und zweibeinige Sieger standen mit stolzer Brust in der Mitte des grün-gelb dekorierten Platzes- keine Nationenpreis-Schlussszen bei einem internationalen Turnier, sondern Siegerehrung beim Deutschen Fohlenchampionat in Lienen, der Königsklasse der Fohlenchampionate.
Titelbild
"
Pferdesport International"
Ausgabe 18/04
 
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Nur einmal im Jahr werden so viele Fohlen unterschiedlicher Verbandscouleur nach einheitlichen Kriterien beurteilt. Wer hier gewinnt, darf den Titel "Bestes Fohlen Deutschlands" und 4.000 Euro Preisgeld mitnehmen. Das weckt Züchterergeiz. So versuchten über 1.000 Nachwuchs-Cracks auf 26 Qualifikationsterminen von Schwaiganger bis Bremen den  Fahrschein nach Lienen zu lösen. Gelungen ist es 270. Das Mega-Event in Westfalen hat nichts mehr gemein mit den herkömmlichen Fohlenschauen, die sich von April bis September wie ein roter Faden durch die hippologische Landschaft ziehen.

Komfortable Unterbringung in Stallzelten, Peitschenführer in jeder Ecke des Vorführrings, die das Maximal aus den kleinen Sportlern herausholen, und sechs Richter, die mit eigens entwickeltem Bewertungssystem bis auf zwei Stellen hinter dem Komma ausgetüftelte Punkte vergeben - um nur einige Bestandteile des Wettbewerbs der Sonderklasse zu nennen.
  
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Königskinder der Spitzenklasse
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Deutschlands
bestes Fohlen

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Das Fohlen Symphonie von Stedinger ist zur Eliteauktion in Verden, am 20./21. August 2004,
unter der Katalognummer 84 zugelassen.
 
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Bewertung der Richter-Kommision:
  
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Beeindruckt von den Damen
"Die Stutfohlen - so etwas Gutes hab ich bis jetzt noch nicht gesehen", staunte Richterkommisionsmitglied und westfälischer Auktionator Bernd Richter. Kollege Brüning fügte hinzu: "Das war absolute Spitzenqualität." Den Grund für die Überlegenheit der Damen kennen die Richter: "Mittlerweile sind die Qualifikationen feste Termine im Kalender von Hengstaufzüchtern. Die kaufen die Guten weg und kommen dann nicht mehr nach Lienen. Die Qualität war nicht schlechter als die der Stuten, sondern die Hengste waren stärker vorselektiert."

Die Liga der Ladys wurde angeführt von einer Stedinger-Akzent II-Tochter aus der Zucht von Peter-Hermann Rabeler. Der Oldenburger Körsieger Stedinger präsentierte mit vier Stutfohlen seinen ersten Fohlenjahrgang in Lienen. Die Sprösslinge setzten sich mit elastischen Bewegungen in Szene. "Bei der Siegerstute waren wir uns sofort einig", erklärte Richter Brüning, "Die Stute hat überragendeGrundgangarten und einen tollen femininen Typ." Züchter Rabeler strahlte: "Ich komme aus Winsen (Luhe) und bin hier fast vier Stunden hergefahren. Aber dafür macht man es doch gern." Die Mutter des Erfolges, Aida, war unter Gerd Sosath im Springen bis L platziert, bevor sie in der Zucht eingesetzt wurde. "Wir haben Stedinger bewusst nach sportlichen Kriterien ausgesucht. Und sie ist wieder von ihm tragend", schmunzelte Rabeler.

  
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  "Menschliches"
Frisch geknutscht ist ganz gewonnen

 

Innig - Das Siegesküsschen von der
Lienener Fohlenchampionesse, Tochter v.
Stedinger, für ihren Züchter und Besitzer
Peter-Hermann Rabeler.

 
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Bilder und Texte stammen aus der Zeitschrift:
PferdeSport International
Ausgabe 18/2004